für die Öffentlichkeit

Arten von Analphabetismus

Von primärem Analphabetismus sprechen wir, wenn ein Mensch weder in der Lage ist zu schreiben, noch zu lesen und diese Fähigkeit auch nie erworben hat. Dieses Problem ist nicht nur in Entwicklungsländern zu finden, sondern auch in Industriestaaten.

Von sekundärem Analphabetismus sprechen wir seit den 1970er Jahren, wenn die Fähigkeiten zum schriftlichen Umgang mit Sprache wieder verlernt wurden. Eine Ursache hierfür liegt sicherlich in der zunehmenden Bedeutung der Bildschirmmedien und des Telefons.

Von funktionalem Analphabetismus sprechen wir, wenn jemand über keine ausreichenden schriftsprachlichen Kenntnisse verfügt, die in seinem privaten und beruflichen Lebensumfeld vorausgesetzt werden. So reicht zum Beispiel das Lesen und Schreiben einzelner Wörter nicht aus, um Briefe oder die Zeitung zu lesen, Gebrauchsanleitungen, Beipackzettel, Arbeitsanweisungen oder Warnhinweise zu verstehen, Formulare oder Anträge von Behörden auszufüllen.
Auch beim Schreiben gibt es eine Bandbreite unterschiedlicher Kenntnisse. Manche Erwachsene können nicht viel mehr als ihren Namen schreiben. Andere kommen mit dem Schreiben so gut zurecht, dass man den Text verstehen kann, den sie notiert haben. Aber wenn in jedem zweiten Wort Fehler sind, reichen diese Kenntnisse einfach nicht aus. Und das weiß der schreibschwache Erwachsene selbst am besten. Um sich nicht zu blamieren, zum Beispiel bei den Arbeitskollegen, aber auch vor Freunden und Bekannten, schreibt er vorsichtshalber gar nicht. Und damit ist er nicht besser dran als ein totaler Analphabet, der nur drei Kreuze malen kann.

 

Definition von Basis- oder Grundbildung

Der Bedarf an Basisbildung muss immer in Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen betrachtet werden. Der Grad an Bildung, der vor 30 Jahren ausgereicht hat um am Arbeitsplatz zu bestehen, ist heute zu wenig. Es ist enorm wichtig geworden sich ständig weiterzubilden sowohl im Privaten als auch im Beruflichen. Dazu sind jedoch grundlegende Fähigkeiten in den Kulturtechniken nötig.
Zu den Kulturtechniken zählen Lesen, Schreiben, Rechnen, Umgang mit dem Computer sowie die Fähigkeit autonom zu lernen. Auf diese Bereiche konzentriert sich das Angebot der Basisbildungskurse.

Im Unterschied zur Alphabetisierung bedeutet ausreichende Basisbildung, ein Niveau erreicht zu haben, das einem guten Pflichtschlulabschluss entspricht.

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